Auf alten und neuen Pfaden – Wir sind wieder unterwegs

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Diepeschrather Mühle
Übers Wasser laufen an der Diepeschrather Mühle

 

Noch am Donnerstag versprachen die Wetterfrösche landauf, landab ein wunderbar sonniges, warmes Frühlingswochenende. Doch auch wenn sich die Sonne am Sonntag in Köln hinter grauen Gewölk versteckt hat, die warmen Temperaturen lockten uns samt Drahteseln nach draußen. Aus den Erfahrungen von der ersten Tour des Jahres hatten wir gelernt: bevor wir uns auf die Sättel schwangen, gab es ein üppiges Mittagsmahl.

 

Gut gestärkt radelten wir mit zwei Zielen – Spielplatz und Eiscafé – im Visier los. Unser Cyclekid gab schon auf den ersten Metern richtig Gas. Schnell waren wir in Holweide und wurschtelten uns durch die wenig fahrradfreundlichen Straßen nach Höhenhaus durch. Entlang der S-Bahn-Strecke nach Bergisch Gladbach durch die Dellbrücker Heide erreichten wir bald unser erstes Etappenziel: den Spielplatz an der Diepeschrather Mühle. Und ja, wir waren nicht die einzigen, die diese Idee hatten.

 

Durch Thielenbruch und Thurner Wald

Nasser Fuß
Nasser Fuß

Eine gute Stunde später lockten uns die Aussichten auf eine kühle Köstlichkeit weiter. Über den Kölnpfad radelten wir durch Thielenbruch und Thurner Wald dem Ziel entgegen. Die schlechte Beschaffenheit der Forstwege führt bei unserem Cyclekid zu großem Unmut. Der sich anbahnende Streik kann schnell verhindert werden. Denn wo sollen wir denn mitten im Wald ein Eis essen?

 

Wir nehmen ab Gierath den Strunde Radweg. An der Abzweigung des Umbachs legen wir eine weitere Pause ein. Diese Stelle lädt einfach zum Spielen am Bach ein. Natürlich blieb auch heute, trotz elterlicher Warnung: „Du darfst alles nass machen, nur die Schuhe nicht.“,  der obligatorische Tritt ins Wasser nicht aus. Die Schuhe trockneten schnell, so dass der Besuch des Eiscafés nicht auch noch ins Wasser fallen musste.

 

Eis mit Regentropfen

Nach 13 Kilometern war das Pinocchio-Eis in der Eisdiele an der Dellbrücker Hauptstraße verdient. Das konnten auch nicht die vereinzelt fallenden Regentropfen vermiesen. Zuckergedopt waren die restlichen sechstausend Meter ein Kinderspiel. Gerade einmal 25 Minuten benötigten wir für die „Schlussetappe“. Müde, aber glücklich sind wir pünktlich zum Sandmann wieder zu Hause.

 

Streckenkarte

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